Warum wir ein eigenes Gerät für Lippen entwickelt haben Lips ME Motion Control 2.8mm
Über ein Jahr lang arbeitete Lizaveta Prudnikava mit der Konfiguration ME 3,5 mm, fast ausschließlich für die Pigmentierung von Augenbrauen.
Eines Tages stellte ich ihr eine einzige Frage.
„Warum benutzt du dieselbe Maschine nicht auch für Lippen?"
Die Antwort war ebenso kurz.
„Mir fehlt etwas."
Dieses Gespräch war der Beginn unserer Zusammenarbeit.
Es ging nicht darum, eine weitere Lippenmaschine zu bauen. Es ging darum, genau zu verstehen, was fehlt.
Wir haben nicht beim Hub angefangen
Die Änderung der Hublänge ist die älteste Methode, um das Verhalten einer PMU-Maschine zu verändern.
Für uns war sie nie der Ausgangspunkt — nur eine von vielen Variablen.
Gemeinsam mit Lizaveta verbrachten wir Monate damit, verschiedene mechanische Konfigurationen zu testen und zu beobachten, wie das Lippengewebe auf die Nadelbewegung reagiert.
Nicht nur die Pigmentretention, nicht nur das abgeheilte Ergebnis — das Gewebe selbst.
Jede Lippe verhält sich anders
Lippen sind mechanisch nicht identisch. Das war eine der größten ingenieurtechnischen Herausforderungen des gesamten Projekts.
Wir testeten gezielt unterschiedliche Gewebeeigenschaften:
- reife Lippen,
- Lippen mit vertikalen Fältchen,
- Lippen mit horizontalen Fältchen,
- Lippen nach Behandlung mit Hyaluronsäure-Fillern,
- sehr elastische Lippen,
- weiche Lippen,
- dichte Lippen.
Das Ziel war eines.
Ein Bewegungsprofil. Vorhersehbare Implantation. Über ein möglichst breites Spektrum an Gewebebedingungen hinweg.
Wir beobachteten das Gewebe, nicht die Maschine
Jede Testsitzung kehrte zu denselben Fragen zurück.
Wie reagiert das Gewebe? Wie stark verformt es sich? Wie beeinflusst die Elastizität die Pigmentimplantation? Wie verändert sich sein Verhalten nach wiederholten Durchgängen? Ist eine Schwellung sichtbar? Wie verhält sich die Mukosa? Wie empfindet die Kundin das Gerät? Wie fühlen wir den Punkt bei jedem Kontakt?
Diese Beobachtungen erwiesen sich als wertvoller als jede Gerätespezifikation.
Warum Motion Control™ notwendig war
An einem bestimmten Punkt wurde klar: Eine reine Änderung des Hubs reicht nicht aus.
Derselbe Hub löste je nach Bewegungsdynamik unterschiedliche Gewebereaktionen aus.
So entstand Lips Motion Control™.
Wir änderten nicht nur, wie weit sich die Nadel bewegt. Wir änderten, wie das gesamte System in jedem Implantationszyklus arbeitet.
Bewegung. Impuls. Nadelbeschleunigung. Art der Energieübertragung. Verweildauer der Nadel in der Haut.
Alles musste zusammenspielen.
Warum 2,8 mm
Die finale Konfiguration mit 2,8 mm setzte sich nicht durch, weil 2,8 mm universell besser wäre.
Sie setzte sich durch, weil sie in Kombination mit dem dedizierten Motion-Control™-Profil die vorhersehbarste biomechanische Wechselwirkung über das breiteste Spektrum getesteter Lippen erzeugte.
Der Hub allein war nie die Antwort.
Die Antwort lag im Zusammenspiel von Hub, Bewegungscharakteristik und Gewebebiomechanik.
Was Artists in der täglichen Praxis beobachten
Artists, die die Konfiguration ME™ Lips 2,8 in ihre Arbeit integriert haben, beschreiben dieselben Beobachtungen.
Das Gewebe bleibt während der gesamten Behandlung ruhiger.
Die Schwellung ist deutlich geringer.
Die Pigmentimplantation ist gleichmäßiger.
Es sind weniger zusätzliche Durchgänge nötig, um die gewünschte Sättigung zu erreichen.
Die Maschine verhält sich unabhängig vom Lippentyp vorhersehbarer.
Das ist nicht das Ergebnis einer einzelnen geänderten Spezifikation.
Es ist das Ergebnis, die Gewebebiomechanik verstanden — und die Bewegung darum herum entwickelt zu haben.






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